Wir über uns

 

5 Jahre sind seit der letzten Geburtstagsfeier vergangen (2017 - 65 Jahre EAB Resser Mark). 5 außergewöhnliche, schöne aber auch turbulente Vereinsjahre, in der ein Großteil der noch heutigen Vorstandsmitglieder die Geschicke unserer Evangelischen Arbeitnehmerbewegung Resser Mark mitbestimmt hat.

In einem EAB- Ortsverein, der im Zahlenvergleich zur Gemeindegröße zu einem der ganz Großen im Landesverband gehört. Hier wurde kontinuierlich immer weiter daran gearbeitet, den Mitgliedern ein insgesamt abwechslungsreiches, interessantes Programm in jeder Hinsicht anzubieten. In der Bildungsarbeit haben wir anspruchsvolle Themen aufgegriffen und kompetenten Referenten auf den Gebieten Theologie, Politik, Kultur, Sport und zu guter letzt Gesundheit aufgeboten, um weit reichende Informationen zu vermitteln.

65 Jahre – Die Geschichte unseres Vereins ist relativ kurz, hat aber eine Jahrhundert- bzw. sogar eine Jahrtausendwende überlebt und hat in ihrer stetigen Weiterentwicklung massive Veränderungen in Gesellschaft, Arbeitswelt und kirchlichem Leben mitgemacht. Zwar bläst uns auch, wie dem allgemeinen Vereinsleben, der Wind von vorne ins Gesicht, aber die Sorgen um Nachrücken von Vereinsmitgliedern konnten wir bis heute noch gut kompensieren.

65 Jahre EAB Resser Mark sprechen für eine starke Identität und sind zu einem stabilen AKTIVposten im Landesverband, im Bezirksverband und in der Gemeinde geworden.

Und 17 Jahre sind nun schon vergangen, dass wir etwas „Neues“ bei uns im EAB- Verein ins Leben gerufen haben, den so genannten „Aktiv- Tag“. Er soll ein zusätzliches Bindeglied zwischen den jeweiligen Monatsversammlungen bei den Mitgliedern werden und ist es auch geworden. Ganz zwanglos treffen wir uns an einem Montag im Monat um nicht gelöste Probleme jeglicher Art unter vier Augen zu besprechen und zu lösen. Die Fragen sind ganz allgemeiner Natur, wie z.B. –Das Ausfüllen von Fragebögen, - Rentenanträge stellen, -Widersprüche jedweder Art zu formulieren, -bei Streitigkeiten in Mietsachen helfen und vieles mehr. Wir helfen selbstverständlich nur dort wo wir es dürfen und was wir, natürlich Dank unserer ehrenamtlichen

 
 

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Tätigkeiten auch können. Und es wurde kein Flop, wie es der eine oder andere voraussagte, als wir vor acht Jahren hiermit anfingen. Es wurde in der Zeit zwar nur einige große Probleme gelöst, aber es finden sich zu jedem Aktiv- Tag ca. 40 - 45 Personen ein, die fröhlich, ungezwungen und dankbar zwei Stunden miteinander verbringen.

Der Leitspruch der EAB: „Einer trage des anderen Last, so werdet Ihr das Gesetz Christi erfüllen“, findet auch noch heute in dieser veränderten Welt seine volle Berechtigung bei unserer Vereinsarbeit. Früher, aber auch verstärkt heute wieder, sind die sozialen Aufgaben die vorrangigen Ziele bei unserer Arbeit. Galt der jüngste Ortsteil Gelsenkirchens noch Anfang der 50er Jahre als „junge Dynamische Bergarbeitergemeinde“ so brach durch die Schließung der Bismarck- Schächte 1966 die große Arbeitslosigkeit, hauptsächlich über diesen Stadtteil Gelsenkirchens herein. So wurde aus dem jugendlichen schönen Vorort von Gelsenkirchen ein Stadtteil mit einer sehr hohen Rentnerzahl, der jedoch immer noch der schöne, im Grünen liegende Stadtteil geblieben ist. Wir, die EAB, tragen dazu bei, dass wir auch mit unserer Bildungsarbeit im kirchlichen, sozialpolitischen und gesellschaftlichen Bereich die Verbindung von Natur, Arbeit, Kultur immer im Auge behalten. Die ehrenamtlichen Tätigkeiten außerhalb der Vereinsarbeit sind auf vielen Gebieten angesiedelt und zeigen das soziale Interesse der Mitglieder dieses Ortsvereins.  

 

So gibt es in unseren Reihen... ohne Namen zu nennen:

Einen Knappschaftsältesten, zwei Rentenberater/in, Vorsitzenden der MAV (Mitarbeitervertretung), ein Vorstandsmitglied der ACA- Bund (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmerorganisationen), ein Stellvertr. Mitglied des Verwaltungsrates der Barmer, ein Stellvertr. Mitglied der LVA Westfalen, ein ehrenamtl. Richter am Landesarbeitsgericht Hamm, ein ehrenamtl. Richter am Landesarbeitsgericht Essen, drei ehrenamtl. Richterinnen am Sozialgericht Gelsenkirchen und zusätzlich noch 2 ehrenamtliche Richterinnen beim Finanzgericht Münster...

Regelmäßige Monatsversammlungen mit anspruchsvollen Themen werden den Mitgliedern und Freunden der EAB angeboten. Familienfreizeiten, Seminare, Studienfahrten, Werksbesichtigungen und Besuche im Theater und Musical stehen im Wechsel auf den Jahresplänen. Aber auch die Betreuung bei Altersgeburtstagen, Ehejubiläen, Beerdigungen stellen einen hohen zeitlichen, aber auch finanziellen Anspruch an den Verein.

Lasst uns jedoch nicht zurückschauen sondern unsere Augen und Gedanken in die Zukunft richten. Unsere Aufgaben  werden nicht weniger und nach dem Bibelspruch “Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ wollen wir der EAB Resser Mark neue Impulse geben und immer wieder Frauen und Männer für die EAB, Kirche, Politik, Kultur, Freizeit, Gesundheit, Sport und Geselligkeit begeistern. Ich denke mit 160 Mitgliedern sind wir doch auf dem richtigen Weg......

 

Ingrid Brehme